Laut Bundesamt für Statistik nutzen rund 13% der Schweizer Bevölkerung regelmässig Shared Mobility Schweiz-Angebote – und die Tendenz steigt. Die Art, wie wir in der Schweiz Auto fahren, verändert sich spürbar. Immer mehr Leute überlegen sich, ob es sich überhaupt noch lohnt, ein eigenes Auto zu besitzen. Shared Mobility eröffnet neue Wege, das Auto flexibel zu nutzen – ganz ohne eigene Garage oder teure Unterhaltskosten.
Shared Mobility Schweiz: Was steckt dahinter?
Shared Mobility meint die gemeinsame Nutzung von Fahrzeugen. Dazu gehören Carsharing, das Ausleihen von Autos auf Stunden- oder Tagesbasis, sowie Ridesharing, also Fahrgemeinschaften oder flexible Taxidienste. Der Unterschied zu klassischen Mietwagen: Die Angebote funktionieren meist digital per App, sind spontan verfügbar und setzen auf kurze Nutzungsdauern.
Carsharing ist besonders praktisch für Leute, die nur gelegentlich ein Auto brauchen – zum Beispiel für Ausflüge am Wochenende oder grössere Einkäufe. Ridesharing eignet sich prima für den Arbeitsweg oder wenn man die Kosten und den CO₂-Ausstoss reduzieren möchte. Wer mehr zu solchen Fahrgemeinschaften in der Schweiz erfahren will, findet hier weitere Infos.
Der Markt wächst rasant. Anbieter wie Mobility, Catch a Car, und Sharoo (mittlerweile integriert) prägen das Bild – doch auch neue Plattformen mischen mit. In Grossstädten ist das Angebot am dichtesten, aber auch auf dem Land tut sich einiges. Der Trend ist klar: Flexibilität statt Besitz.
Carsharing-Anbieter im Vergleich
Mobility bleibt der Platzhirsch beim Carsharing. Über 3’000 Fahrzeuge stehen schweizweit bereit – von Kleinwagen bis Kombi. Die Registrierung läuft online, die Fahrzeuge lassen sich direkt per App reservieren und öffnen. Bezahlt wird pro Stunde und Kilometer, die Preise sind transparent. Die Versicherung ist inklusive, was für Sicherheit sorgt.
Catch a Car, inzwischen mit Mobility fusioniert, bot vor allem spontane und stationslose Miete. Das Konzept lebt weiter: Einfach irgendwo in der Stadt einsteigen, am Ziel abstellen. Für Menschen ohne festen Arbeitsort oder mit unregelmässigem Alltag ein echter Gewinn.
Auch internationale Anbieter wie Getaround oder Ubeeqo bieten in einigen Städten Fahrzeuge an. Das kann sich für spezielle Fälle lohnen, etwa wenn Privatpersonen ihre Autos teilen oder wenn besondere Fahrzeugmodelle gefragt sind.
Ein grosser Vorteil von Carsharing: Man spart sich Unterhaltskosten, Reparaturen und Parkplatzsuche. Wer unsicher ist, was ein eigenes Auto wirklich kostet, sollte unbedingt einmal die echten Unterhaltskosten pro Jahr durchrechnen – oft staunt man nicht schlecht.
Ridesharing und Mitfahrdienste: Gemeinsam ans Ziel
Ridesharing – sprich: das Teilen von Fahrten mit anderen – wird immer beliebter. Verschiedene Plattformen vermitteln Mitfahrgelegenheiten für den täglichen Arbeitsweg oder längere Strecken. Das reduziert nicht nur die Kosten, sondern schont auch die Umwelt, weil weniger Autos auf der Strasse unterwegs sind.
Gerade Pendler profitieren davon. Wer zum Beispiel jeden Morgen ins Büro fährt, kann über Apps wie BlaBlaCar oder lokale Mitfahrbörsen Mitfahrer aufnehmen. Das schafft Kontakte und entlastet das Portemonnaie. Wer alltäglichen Pendlerstress kennt, weiss: Geteilte Fahrten sind oft entspannter als alleine im Stau zu stehen.
Einige Unternehmen fördern Fahrgemeinschaften aktiv und bieten Parkplätze exklusiv für Teams, die gemeinsam anreisen. Auch die SBB setzt auf kombinierte Angebote aus Zug und Carsharing, um die letzte Meile flexibel abzudecken.
Eigener Wagen, Carsharing oder Ridesharing: Entscheidungshilfe für den Alltag
Ob sich Shared Mobility Schweiz-Angebote lohnen, hängt vom individuellen Bedarf ab. Wer täglich das Auto braucht – etwa für die Fahrt ausserhalb des ÖV-Netzes oder mit viel Gepäck – kommt um einen eigenen Wagen oft nicht herum. Doch gerade in Städten, wo Parkplätze rar und teuer sind, punktet Carsharing mit Flexibilität und Kostenkontrolle.
Wer einmal im Monat mit Freunden in die Berge fährt oder ab und zu Möbel transportieren muss, profitiert von der grossen Modellvielfalt der Carsharing-Flotten. Noch dazu sind viele Sharing-Fahrzeuge inzwischen E-Autos – für alle, die sich für Elektroautos in der Schweiz interessieren oder von Förderungen profitieren wollen.
Ridesharing bringt soziale Vorteile: Man lernt neue Leute kennen, teilt die Kosten und tut noch etwas für die Umwelt. Besonders für Arbeitswege, die ohnehin regelmässig anfallen, bietet sich das an. Und wer trotzdem mal auf ein eigenes Auto angewiesen ist, findet mit dem Sharing-Angebot eine günstige Ergänzung.
Die Entscheidung fällt leichter, wenn man die eigenen Mobilitätskosten und -gewohnheiten ehrlich bewertet. Wer genauer vergleichen will, findet auch Tipps zum Vergleich von Leasing und Autokauf – und erkennt schnell, dass Flexibilität heute oft mehr Wert ist als Besitz.
Ob für den Alltag oder die Freizeit: Shared Mobility Schweiz bringt Bewegung ins System. Probieren lohnt sich – der Wandel fährt schon längst auf unseren Strassen mit.
